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Brandschutz- und Evakuierungshelfer*innen

Brandschutz- und Evakuierungshelfer*innen sind die Beschäftigten, die der Arbeitgeber für Aufgaben der Brandbekämpfung und der Evakuierung bei Bränden benennen muss.

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Der Arbeitgeber hat eine ausreichende Anzahl von Beschäftigten durch Unterweisung und Übung im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden vertraut zu machen.

Die Anzahl von Brandschutz- und Evakuierungshelfer*innen ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Ein Anteil von 5% der Beschäftigten ist in der Regel ausreichend. Eine größere Anzahl von Brandschutz- und Evakuierungshelfer*innen kann z.B. in Bereichen mit erhöhter Brandgefährdung, bei der Anwesenheit vieler Personen, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie bei großer räumlicher Ausdehnung der Arbeitsstätte/-n (Baustellen/Projekte) erforderlich sein.

Auch sind Schichtbetrieb und Abwesenheit einzelner Beschäftigter, z.B. bei Fortbildung, Urlaub und Krankheit, zu berücksichtigen. Es wird empfohlen, die Unterweisung mit Übung in Abständen von 3 bis 5 Jahren zu wiederholen. Bei wesentlichen betrieblichen Änderungen ist in kürzeren Abständen eine Wiederholung der Ausbildung erforderlich, dies können z.B. sein: Änderung der Brandschutzordnung, neue Verfahren mit veränderter Brandgefährdung, Umstrukturierungen und Fluktuation der Mitarbeiter*innen, Brandereignis im Betrieb.

Nutzen:

  • Brandschutz- und Evakuierungshelfer*innen sind im Hinblick auf ihre Aufgaben fachkundig unterwiesen. Zum Unterweisungsinhalt gehören neben den Grundzügen des vorbeugenden Brandschutzes Kenntnisse über die Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen, die Gefahren durch Brände sowie über das Verhalten im Brandfall.
  • Praktische Übungen (Löschübungen) im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen gehören zur fachkundigen Unterweisung der Brandschutz- und Evakuierungshelfer*innen.
  • Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben

Teilnehmer:

alle Mitarbeiter*innen

Anforderung:

keine besonderen Kenntnisse erforderlich

Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR): ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ Abschnitt 6.2 „Brandschutzhelfer“,
Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (DGUV Vorschrift 1) § 22 Abs. 2 „Notfallmaßnahmen“,
Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) § 10 Abs. 2 „Erste Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen“

Kursgebühren: auf Anfrage

Dauer:

ca. 4 Unterrichtsstunden Ausbildung nach Terminabsprache inklusive Schulungsmaterial, Getränke und Imbiss

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